Krankheitsbericht Chinchillas![]() Durchfall: Entsteht meistens nach Verfütterung von Grünfutter- Saftfutter, Obst, verdorbenem Heu was schimmelig oder feucht ist, Algen in der Trinkflasche, Überfressen bei Jungtieren, Futterumstellung. Der Kot ist dann weich und hat eine grünbraune Farbe. Oft klebt der Kot auch an den Sitzbrettern fest. Ich habe meinen Chinchis dann nur Heu, Wasser, Haferflocken gegeben. Erst als der Kot wieder normal geworden ist habe ich meinen Chinchis wieder Pellets gegeben. Bei Durchfall muß der Käfig jeden Tag gründlich gereinigt werden. Inklusive Sitzbrettern, Häuschen, Ton- Korkröhren. Das Einstreu muß ebenfalls jeden Tag erneuert werden. Vorbeugende Maßnahmen: Ich kontolliere das Heu vor jedem verfüttern, gebe meinen Chinchis jeden Tag frisches Wasser ( Raumtemperatur), und sie bekommen bei mir auch absolut kein Grünfutter und Obst! Zum Glück habe ich nur Probleme mit Durchfall gehabt als ich mir Jungtiere geholt habe. Oder durch eine Futterumstellung von Heute auf Morgen. Verstopfung: Entsteht meistens von falscher Ernährung, zu viele Leckerbissen wie Rosinen, Nüsse. Wenn Dein Chinchi zu wenig Bewegung( Auslauf) hat. Und durch eine Futterumstellung von Heute auf Morgen. Bei einer schweren Vestopfung sind die Küttel klein,dünn und die Oberfläche ist rau. Bei einer leichten Verstopfung sind die Küttel lang, leichtgebogen, dünn und die Oberfläche ist rau. Die Chinchis sollten dann absolut keine Leckerchen mehr bekommen. Gebe deinem Chinchi dann nur noch Pellets, Wasser, Heu und viel Auslauf! Vorbeugende Maßnahmen: Nicht zu viele Leckerbissen geben! Ich gebe meinen Chinchis nur ganz selten ein Leckerchen( siehe Haltungsbericht). Dem Chinchi viel Auslauf gewähren! Meine Chinchis gehen von ganz alleine wieder in Ihren Käfig wenn sie nicht mehr laufen möchten. Ich habe bis jetzt nur Probleme mit einer Vestopfung gehabt, als ich meine Chinchis an anderes Futter gewöhnt habe ( Futterumstellung). Ich habe ihnen dann jeden Tag 5-7 Tropfen Darm Vital auf 250 ml Wasser gegeben! Und jeden Tag den Kot kontrolliert. Und sie einmal in der Woche gewogen, was man in regelmäßigen Abständen tun sollte! Denn am Gewicht des Chinchis kann man auch erkennen ob es gesund oder krank ist! Erkältungen: Enstehen wenn du deine Chinchis in überheitzten, feuchten, naßkalten Räumen unterbringst. Oder den Käfig oder die Voliere dort hinstellst wo Durchzug ist. Zugluft stellt eine enorme Gefahr da und muß auf alle Fälle verhindert werden. Chinchis brauchen eine gleichmäßige Raumtemperatur! Ich habe 20 Grad Raumtemperatur! Vorbeugende Maßnahmen: Den Käfig oder die Voliere in trockene, richtig temperierte und keine nassen Räumen unterzubringen. Zugluft auf jeden Fall zu vermeiden. Meine Chinchis haben noch nie eine Erkältung gehabt , weil sie am richtigen Standort stehen, immer eine gleichmäßige Raumtemperatur haben und ich Zugluft vermeide. Hautkrankheiten( Pilz): Enstehen meistens durch die Anschaffung eines weiteren Chinchis wo man nicht sofort erkennt das es krank ist! Oder durch altes, feucht gewordenes Heu. Der Pilz kann sich mittels seiner Sporen auf das Heu übertragen und dann auf das Chinchi. Frühzeitig erkannt ist der Pilz gut heilbar. Ein Pilz geht auch an die Innereien des Chinchis( z.b. Leber). Der Gang zum Tierarzt ist bei einer Pilzerkrankung dringend notwendig da sich der Pilz auch auf den Menschen übertragen kann. Der erkrankte Chinchi muß von den anderen Chinchis getrennt werden, weil ein Pilz sehr ansteckend ist. Als Sofortmaßnahmen vernichtet man das alte Heu, und gibt dem Chinchi frisch duftendes neues Heu. Der Käfig muß gründlichst desinfiziert werden. Der Tierarzt entscheidet über weitere Maßnahmen. Woran erkenne ich einen Pilz? " Löcher" im Fell, Krusten,Schuppen, Borken und Grind an der Nase und um die Augen.Innerhalb weniger Tage breiten sich die Stellen über den Kopf und die Vorderpfoten aus. Vorbeugende Maßnahmen: Vorsicht beim Zukauf eines Chinchis aus einem fremden Bestand!!!! Saubere und hygienische Haltung. Leider habe ich diese Erfahung mit meinem Gismo machen müssen. Ich wollte ihm damals einen Gefallen tun und habe ein Chinchi aus einem fremden Bestand geholt! Und noch keine drei Wochen später stellte sich raus das der neue Chinchi einen Pilz hat. Obwohl er vorher gesund und putzmunter ausgesehen hat. Ein Pilz ist echt eine sehr schwierige Angelegenheit! Und es dauert sehr lange bis alles wieder in Ordnung ist! Kokzidien: Sind äußerst gefährliche und hartnäckige Parasiten, die sogenannten( Kokzidiosen). Das ist eine Seuchenartige Erkrankung des Darms, Leber und Nieren. Bei Chinchis handelt es sich meist um Darmerkrankungen die häufig tödlich verlaufen. Erfolgreich behandeln kann man man sie mit dem rechtzeitigen Einsatz von Antibiotika. Die Fortpflanzung von Kokzidien findet über einen Generationswechsel statt.Oozysten, (Parasiten) über die sich Kokzidien vermehren, werden mit dem Kot erkrankter Chinchis ausgeschieden und können somit sehr schnell gesunde Chinchis anstecken, die mit dem Kot in Kontakt kommen. Die Behandlung dauert sehr lange und ist mit mehreren Behandlungsintervallen verbunden. Die Vorschriften zur Desinfektion die der Tierarzt erteilt sollten peinlichst genau eingehalten werden, da die Behandlung sonst nicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Oozysten sind leider derart resistent gegen Hitze, Kälte und viele gängige Desinfektionsmittel, das man extreme Maßnahmen ergreifen muß um den Erreger aus der Wohnung zu kriegen. Holzhäuschen müßen entsorgt werden, weil sonst eine erneute Ansteckungsgefahr( Befall) besteht. Material aus Metall oder Kunststoff dagegen können mit einem speziellen Desinfetionsmittel, das man vom Tierarzt bekommt, gereinigt werden. Ohne diese Gegenmaßnahmen sterben Kokzidien erst nach frühestens zehn Jahren ab. Zahnerkrankungen: Entstehen meistens durch unregelmäßige Abnutzung der Backenzähne. Oder weil die Zacken an den Backenzähnen die Zunge oder Backenschleimhaut reizen. Oder die Nagezähne können nicht mehr abgenutzt werden. Sie werden zu lang und führen zur Maulsperre. Das Chinchi zu wenig Nagematerial zum nagen hat. Es kann aber auch eine angeborene fehlerhafte Zahnanlage sein. Woran erkenne ich das mein Chinchi Probleme mit den Zähnen hat? Das Chinchi frißt langsam, tut das Futter übertrieben kauen, es fängt an zu sabbern( Speichel läuft aus dem Mäulchen), es sucht sich nur weiches Futter aus dem Napf, läßt angebissene Pellets fallen oder kann sie nicht abbeißen. Riecht extrem aus dem Mäulchen. Behandlung: Schadhafte Nagezähne muß der Tierarzt behandeln. Anormal nachgewachsene Nagezähne müssen in kurzen Zeitabständen gekürtzt werden. Bei allen Zahnerkrankungen bitte ständig das Gewicht überprüfen. Am besten einmal die Woche wiegen! Ich habe mein Chinchi mehrmals am Tag gewogen! Weil die Chinchis bei Zahnerkrankungen sehr schnell an Gewicht verlieren. Ich habe meine Chinchis zu der Zeit zugefüttert. Mit einem Brei aus Pellets, Wasser, Haferflocken und etwas geriebenem Apfel. Leider haben zwei meiner geliebten Chinchis die Zahnerkrankung nicht überlebt! Mir wurde gesagt das mit den Zähnen alles wieder in Ordnung sei! Gismo ist gestorben , weil er zu schwach war und der TA den Eiter nicht aus seinem Mäulchen entfernt hat. Meine Vermutung ist das Gismo an einer Eitervergiftung gestorben ist! Und Flo ist gestorben weil sie was innerliches hatte, Ich denke mal es war eine Verstopfung. Ich vermisse die beiden sehr! Ich kann nur jedem dringenst raten egal was Eure Chinchis für Krankheiten haben geht bitte sofort zu einem Tierarzt und schiebt es nicht auf die lange Bank! Ich sage mir immer lieber einmal zuviel zum Tierarzt gegangen als einmal zu wenig und es hinterher wenn es zu spät ist zu bereuen.
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